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Tiere, Brot, Solarenergie - B5 Solar auf der Grünen Woche 2011

Zwölf Betriebe aus dem Havelland präsentieren die Region auf der Grünen Woche

Gruene-Woche-2011-Bild-MAZHAVELLAND - Nimmt man es genau, ist der offizielle Untertitel der Grünen Woche nicht ganz präzise: „Weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau“ nennt sich das Massenspektakel und doch dreht sich zwischen dem 21. und 30. Januar unterm Berliner Funkturm bei weitem nicht alles ums Essen, Ackern und Pflanzen.

Sondern zum Beispiel auch um alternative Energie. Neben dem
Biobackhaus Leib aus Falkensee, dem Optikpark Rathenow,
der Stutenmilchfarm aus Bredow und dem MAFZ-Erlebnispark
Paaren im Glien zeigen sich auch zwei havelländische Unternehmen,
die Solaranlagen zu ihrem Kerngeschäft zählen.

Seit vier Jahren ist die Firma B5 Solar aus Wustermark auf der Grünen Woche vertreten. Die Mitarbeiter nutzen die Messe, um Photovoltaikanlagen zu bewerben. „Außerdem wollen wir mit den Vorurteilen aufräumen, die es immer noch gegen Solarstrom gibt – nämlich, dass er den Energiepreis hoch treibt“, sagt Patrick Ziebell, zuständig für das Marketing. Seine Kollegen haben in den vergangenen vier Jahren festgestellt, dass sich das Ansehen der Technik gewandelt hat: Photovoltaik werde nicht mehr ganz so oft für eine „teure Ökogaudi“ gehalten, das
Publikum sei mittlerweile gut informiert.

Nicht um Solarstrom, sondern um sonnenbetriebene Heizungen geht es der Firma Bärmann und Wirtz aus Rathenow. Das fünfte Jahr in Folge stellt das Unternehmen unter anderem thermische Solaranlagen auf der Grünen Woche aus, wie immer in der Fachhalle 4.2 für erneuerbare Energien. „Es geht den Kunden mittlerweile übrigens mehr um Kosteneinsparung als um den Umweltschutz“, sagt Inhaber Hilmar Bärmann.

Im Vordergrund der Messe steht aber wohl doch mehr oder weniger subtil die Ernährung: Das MAFZ informiert in Halle 26 C über Kräuter und Käse, Tiere und Kartoffeln, der Optikpark lockt mit Knackern und an sieben von zehn Tagen wird auch am Stand des Tourismusverbands Havelland Essbares gereicht. Vertreten sind die Bäckereien Thonke und Möhring aus Rathenow, der Straußenhof aus Großderschau und das Hohennauener Fischrestaurant Strandgut.

Zum Kochen allerdings ist die Bude des Verbands wohl zu klein. Frisch Zubereitetes aus dem Havelland wird aber am 27. Januar, dem Havellandtag, kredenzt – zumindest, wenn man die Region landschaftlich und nicht politisch betrachtet. Im Kochstudio der Brandenburghalle trifft Sanddorn aus Werder/Havel auf Spargel aus Stücken. (Von Jana Einecke)

 

Quelle: Märkische Allgemeine vom 13.01.2011

Foto: MAZ 

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