SUPERillu berichtet über »B5 Solar by Havelland-Wind GmbH«
Der Mann, der aus der Sonne Geld macht
Energiegeladen: Fred Kehler (44) von »B5 Solar« aus Brandenburg schuf aus dem Stand 60 sichere Jobs
Sonnenkinder - es gibt sie wirklich.
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| Sonniges Klima Kehler (Bildmitte) stellt den Reportern seine Mannschaft vor. Wie man sieht: Sie alle sind bekennende Sonnenanbete |
Vor sieben Jahren gründete der Brandenburger voller Tatendrang und Energie eine eigene Firma, begann mit dem Aufstellen von Windrädern und verdiente damit sein erstes Geld im eigenen Geschäft. Doch dann sattelte er um, setzte alles auf die Sonne.
Ein Hauptgewinn. Kehler: „Die Sonne schickt keine Energierechnungen und scheint bekanntlich jedem, wenn er den richtigen Blick auf die Dinge hat." Kehler hat ihn.
Er handelt nämlich mit Solarenergie-Anlagen und damit mit der Zukunft. Denn schon heute sind sich Wissenschaftler einig: In 30 Jahren wird die Sonne unser wichtigster Energielieferant (siehe Grafik) sein.
Und die Experten haben zudem aus-
gerechnet, dass die Sonne schon heute 10000 Mal mehr Energie zur Erde schickt, als die Menschen weltweit an einem Tag verbrauchen.
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| Erfolgstyp Fred Kehler verdankt seine Geschäftsidee der Sonne. Kein Wunder, dass er für so sonnige Fotos zu haben ist. |
Jobmaschine.
Der Firmengründer: „Vor fünf Jahren begannen wir mit einer Vision, viel Überzeugungskraft, die es bei Banken immer braucht, und sechs Vertriebsmitarbeitern. Heute sind wir schon mehr als 60 Leute - im Verkauf, in der Kundenberatung und der Montage.
Und alle haben hier eine absolut sichere Perspektive." Was so vollmundig klingt, hat einen ganz realen Hintergrund. Denn die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen steigt. Schon längst gibt es für ausgewählte »Hauskraftwerke« sogar Wartezeiten. „Kein Wunder", erklärt Kehler. „So eine Anlage auf dem Hausdach entwickelt sich für den Besitzer zu einer Sparbüchse."
Sonnenrente.
Kehlers Rechenbeispiel überzeugt sofort: Eine 10-kWp- Photovoltaik-Anlage auf einer Dachfläche von 90 Quadratmetern kostet etwa 40000 Euro. Sie liefert im Jahr etwa 9400 Kilowattstunden. Dies entspricht bei der heutigen Einspeisevergütung (der Sonnenstrom muss von den
Energielieferanten abgenommen werden) 4400 Euro.
Das heißt, die Anlage hat sich nach 10 bis 12 Jahren amortisiert. Kehler: „Danach verdient der Eigentümer mit seiner Anlage Geld." Toller Nebeneffekt: „Das Ganze schafft zudem noch ein gutes Umweltgewissen - denn mit dieser Form der Energieerzeugung gehen wir wirklich sonnigen Zeiten entgegen, weil die Umwelt nicht mit CO2 belastet wird."
Quelle: SUPERillu Nr. 39/2008
Fotos: Uwe Toelle/ SUPERillu (3) Grafik: Archiv (1)




