Brandenburg hält Wort - Solaranlage für Friedensprojekt Cinema Jenin installiert
Brandenburgs Wirtschaft und Politik engagiert sich erfolgreich für den Aufbau des ersten Solarkinos in der arabischen Welt in Jenin im Westjordanland. Zu den maßgeblichen Unterstützern des Projektes gehört der brandenburgische Photovoltaikspezialisten und Projektentwickler B5 Solar by Havelland Wind GmbH. 
Bereits im April 2010 hatte Geschäftsführer Fred Kehler, im Beisein von Ministerpräsident Matthias Platzeck, während einer gemeinsamen Nahostreise den ersten Baustein für das Solardach überreicht. In der ersten Augustwoche 2010 erfolgte die Übergabe der funktionsfähigen Photovoltaikanlage an den Nutzer vor Ort.
Was andere berichten - Presse- und Medienberichte
- Pressemitteilung des MWE (Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten) vom 06.08.2010
- Märkische Oderzeitung vom 11.08.2010
- Bild- Online vom 06.08.2010
- n-tv vom 05.08.2010
- Presse vom April 2010 »
Rechtzeitig zur Eröffnung des ersten Solarkinos in der arabischen Welt
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| Thomas Sprange, Johannes Mauch, beide B5 Solar und ein Volontär (v.r) auf dem Dach des Cinema Jenin. |
Das Kino im palästinensischen Jenin im Westjordanland ist am gestrigen Donnerstag im Beisein von nahezu 1.000 Gästen aus dem In- und Ausland feierlich eröffnet worden. Das einzige Kino der Stadt im Westjordanland war mit Ausbruch der politischen Unruhen 1987 geschlossen worden. Der Wiederaufbau des Kinos, das zu einem Medien- und internationalen Begegnungszentrum ausgebaut werden soll, gilt als eines der zentralen kulturellen Friedensprojekte in Palästina.
Ministerpräsident Matthias Platzeck hatte bei seiner Nahostreise im April symbolisch den ersten Baustein eines Solardaches für das Projekt „Cinema Jenin" überreicht, das von zwei brandenburgischen Firmen und der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) gesponsert worden ist. Mit Lottomitteln in Höhe von 10.000 Euro hat er darüber hinaus die Gestaltung der Gartenanlage des Kinos zu einem Familientreffpunkt ermöglicht.
Fördermittel des Auswärtigen Amtes, der Palästinensischen Autonomiebehörde, von Pink Floyd sowie die Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen haben den Wiederaufbau ermöglicht. Initiiert worden war das Projekt von Marcus Vetter, der in diesem Jahr für seinen Film „The heart of Jenin" mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Über den Wiederaufbau des Kinos entsteht ein Dokumentarfilm, der von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH gefördert wird.
Die Unternehmen B5 Solar by Havelland-Wind GmbH aus Wustermark und die Bosch Solar Energy Group, die die Module für die Solaranlage zur Verfügung stellten, sowie die ILB haben das Projekt mit Leistungen im Wert von rund 70.000 Euro unterstützt. Zwei Ingenieure des Unternehmens B 5 Solar haben das Solardach in den vergangenen zwei Wochen gemeinsam mit palästinensischen Technikern installiert.
Ministerpräsident Platzeck erklärte: „Ich freue mich sehr über dieses sichtbare Zeichen der friedlichen Entwicklung in nach wie vor schwieriger politischer Lage. Frieden entsteht nur in kleinen Schritten und im Dialog. Ich wünsche mir sehr, dass das Kino dazu einen Beitrag leistet."
Wirtschaftsminister Ralf Christoffers sagte, das gesellschaftliche Engagement der drei beteiligten märkischen Unternehmen könne gar nicht hoch genug bewertet werden. „Ich bin zuversichtlich, dass sich die Unterstützung bei der Realisierung des ersten Solarkinos in der arabischen Welt positiv auf die wirtschaftlichen Kooperationsbeziehungen Brandenburger Unternehmen mit Partnern in dieser Region auswirken wird. Das Solardach ist ein hervorragendes Referenzobjekt für die brandenburgische Solarindustrie. Die Ingenieure von B5 Solar haben mit diesem Projekt einen Know-how-Transfer eingeleitet, der weiter intensiviert werden soll."
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| Montierte Module auf der Süd- und Nordseite des Kinodaches |
Der Palästinensische Projektmanager Fahkri Hamid und Marcus Vetter erklärten in Jenin: „Das Solardach führt zu einer deutlichen Senkung unserer Betriebskosten und stärkt damit die Wirtschaftlichkeit. Das Besondere an unserem Solardach ist, dass es nicht nur einzigartig im arabischen Raum ist, sondern uns auch unabhängig macht. Denn egal, ob Stromausfall in Jenin sein sollte oder nicht - die Filme im Kino laufen dank der Solaranlage einfach weiter. Das ist wunderbar und wir danken den Brandenburger Sponsoren sehr herzlich dafür, dass sie dies möglich gemacht haben."
B 5 Solar-Geschäftsführer Fred Kehler sagte: „Wegen des beispielgebenden Charakters habe ich mich sehr gerne an diesem Vorhaben beteiligt. Ohne die Unterstützung der Bosch Solar Energy Group, die die Module für die Solaranlage zur Verfügung gestellt haben, und des finanziellen Beitrags der ILB wäre das Projekt allerdings nicht realisierbar gewesen. Dass sich im Rahmen des Projektes auch eine langfristige Geschäftsbeziehung zu einem palästinensischen Unternehmen entwickelt hat, deren Monteure B5 Solar gerade dort einarbeitet, macht die Freude über das Gelingen des Vorhabens noch größer."
Quelle: Presseinformation vom 06.08.2010 vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE)
Foto: MWE
Kino im Westjordanland mit Brandenburger Hilfe aufgebaut
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| Lange Besucherschlangen am Tag der Neueröffnung des Kinos. |
Potsdam/Jenin (DDP) In der Stadt Jenin im Westjordanland ist mit Brandenburger Hilfe ein Kino wieder aufgebaut worden. Anlässlich der Eröffnung sagte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Freitag in Potsdam: „Ich freue mich sehr über dieses sichtbare Zeichen der friedlichen Entwicklung in nach wie vor schwieriger politischer Lage.“ Frieden entstehe nur in kleinen Schritten und im Dialog. Er wünsche sich sehr, dass das Kino dazu einen Beitrag leiste.
Platzeck hatte bei seiner jüngsten Nahost-Reise im April symbolisch den ersten Baustein eines Solardaches für das Friedensprojekt „Cinema Jenin“ übergeben. Das Dach wurde von zwei brandenburgischen Solarfirmen und der Landesinvestitionsbank ILB installiert und finanziert. Zudem stellte Brandenburg 10 000 Euro aus Lottomitteln für die Gestaltung des Gartens bereit.
Das einzige Kino der Stadt Jenin im Westjordanland war mit Ausbruch der politischen Unruhen 1987 geschlossen worden. Der Wiederaufbau des Kinos, das zu einem internationalen Begegnungszentrum ausgebaut werden soll, gilt als eines der kulturellen Friedensprojekte in Palästina.
Für den Ausbau des Kinos haben unter anderem das Auswärtige Amt, die Palästinensische Autonomiebehörde, die Band Pink Floyd sowie Unternehmen und Privatpersonen Geld gespendet. Initiiert wurde das Projekt durch den Tübinger Filmemacher Marcus Vetter, der in diesem Jahr für seinen Film „The Heart of Jenin“ mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Über den Wiederaufbau des Kinos entsteht ein Dokumentarfilm, der von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH gefördert wird.
Quelle:Märkische Oderzeitung 11.08.10
Foto: Cinema Jenin
Brandenburg fördert «Solarkino» im Westjordanland
Jenin/Potsdam (dpa/bb) - Mit Unterstützung aus Brandenburg ist im palästinensischen Jenin das erste «Solarkino» der arabischen Welt eröffnet worden. Eine Solaranlage auf dem Dach war von zwei märkischen Firmen sowie der InvestitionsBank des Landes Brandenburg gefördert worden, wie die Potsdamer Staatskanzlei am Freitag mitteilte.
Lottomittel seien zudem in die Gestaltung der Gartenanlage des einzigen Kinos in der Stadt im Westjordanland geflossen. «Frieden entsteht nur in kleinen Schritten», sagte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) über das Projekt. Er hatte im April während seiner Nahostreise den ersten Baustein für das Solardach überreicht.
Quelle: Bild-online vom 06.08.2010
Foto: Cinema Jenin
Deutsche helfen Palästinensern
"Cinema Jenin" eröffnet wieder
Mit deutscher Hilfe wird im nördlichen Westjordanland ein Kino wiedereröffnet, das während der ersten Intifada 1987 geschlossen worden war. Das "Cinema Jenin" umfasst neben dem Kinogebäude eine Grünanlage mit Café und einen kleinen Strand.
Mehr als zwei Jahrzehnte nach der letzten Vorstellung feiert das Kino in der Palästinenserstadt Dschenin seine Wiedereröffnung. Zum Auftakt sollte im "Cinema Jenin" ein dreitägiges Filmfestival beginnen, wie eine Sprecherin des Deutschen Vertretungsbüros in Ramallah bestätigte. Neben Filmvorführungen stehen auch Musikkonzerte und Aufführungen für Kinder auf dem Programm.
Der Wiederaufbau des Kinos im Westjordanland geschah mit deutscher Hilfe. Das Auswärtige Amt hat das Projekt mit etwa 325.000 Euro unterstützt. An der Eröffnungszeremonie wollten auch der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad und der Leiter des Deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, teilnehmen.
Das Kino war 1987 nach Beginn des ersten Palästinenseraufstands (Intifada) geschlossen worden. Danach war das Gebäude verfallen. Vor zwei Jahren begann der Wiederaufbau, an dem auch hunderte deutsche und palästinensische Freiwillige beteiligt waren. Initiator des Projekts ist der deutsche Regisseur Marcus Vetter, der in der Stadt seinen Film "Heart von Jenin" gedreht hatte.
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| Montage der Solarmodule durch Fachkräfte der B5 Solar auf dem Dach des Cinema Jenin |
Solarzellen sichern Stromversorgung
Das von Grund auf renovierte Kinogebäude, hinter dem auch eine Grünanlage mit Café, ein kleiner Strand für Kinder und ein Wasserbecken eingerichtet wurden, bietet Platz für 335 Gäste. Eine große Leinwand soll auch Open-Air-Vorstellungen ermöglichen. Es ist eines der wenigen Kinos im nördlichen Teil des Westjordanlands. Ziel des Projekts ist es, die Lebensqualität der Palästinenser in dem Gebiet zu verbessern und ihnen ein breiteres Kulturprogramm anzubieten.
Solarzellen auf dem Dach des Kinos sollen die ununterbrochene Energieversorgung sicherstellen, weil Stromausfälle in den Palästinensergebieten sehr häufig sind. Auch ein Gästehaus steht Reisenden zur Verfügung. Das Goethe-Institut hat mit der Einrichtung einer cineastischen Bibliothek und einer kleinen Galerie für zeitgenössische Ausstellungen zu dem Projekt beigetragen.
Quelle: n-tv vom 5.August 2010
Foto: MWE






