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rbb "Brandenburg aktuell" Beitrag vom 25.04.2010
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rbb "Brandenburg aktuell" Beitrag vom 11.04.2010

B5 Solar engagiert sich beim Wiederaufbau des 1987 geschlossenen und dann verfallenen Kinos in Jenin (Palästina / Westbank) »
Eine attraktive Wertanlage
Photovoltaik ist in aller Munde. In Zeiten knapper und vor allem immer teurer werdender Energie-Ressourcen suchen insbesondere Hausbesitzer nach vernünftigen Alternativen. Strom aus der Sonne ist so eine Alternative. Was vor dem Jahrtausendwechsel mit der Initiative „Solar na klar!" erst zaghaft begann, hat sich zu einem riesigen Industriezweig entwickelt.
Photovoltaikanlagen, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln, sind über die Jahre immer leistungsfähiger geworden. Private Hausbesitzer erzielen mit Solarstrom vom Hausdach zusätzliche Einnahmen, und für gewerbliche oder industrielle Gebäude mit ausreichend Dachfläche lohnt es sich besonders, diese als kleine Sonnenkraftwerke zu vermarkten.
Am Beispiel eines Unternehmens aus dem Havelland wollen wir Ihnen die Solarenergie näher bringen. Jürgen Korsch, Autor der Regio Business
Die B5 Solar by Havelland-Wind GmbH aus dem havelländischen Wustermark, direkt an der Stadtgrenze von Berlin, kann auf eine langjährige Erfahrung in der Photovoltaiknutzung zurückblicken.
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| Modernes SolarberatungsZentrum Berlin- Brandenburg am Standort in Wustermark |
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| Dr. V. Stimming, IHK- Präsident und A. Krüger-Leißner MdB bei einem Firmenbesuch mit GF Fred Kehler |
(1); Daniel Gammert
(1), Collage Daniel SchoenenFred Kehler über die Kraft der Sonne und eine Branche fernab der Krise
Fred Kehler ist Geschäftsführer der Firma B5 Solar aus Wustermark.

B5 Solar - GF Fred Kehler
Regio Business Magazin sprach mit ihm über seine Arbeit und seine Visionen.
Herr Kehler, warum beschäftigen Sie sich ausgerechnet mit Sonnenenergie?
Fred Kehler: Die Sonne ist die Energiequelle der Zukunft. Sie liefert uns täglich 10 000 Mal mehr Energie als wir benötigen. Das ist ein ungeheures Potenzial, das man zur umweltschonenden Stromerzeugung nutzen kann.
Wie sehen Sie die Entwicklung der Branche?
Kehler: Die Solarbranche ist eine Zukunftsbranche. Seit 2004 sind bundesweit 40 000 Arbeitsplätze in der Solarbranche entstanden, davon hat besonders der Bereich Elektrotechnik partizipiert.
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| Das Team von B5 Solar im brandenburgischen Wustermark |
Heißt das sonnige Zeiten für Ihre Branche trotz Krise?
Kehler: Tatsächlich berührt uns die Wirtschaftskrise praktisch gar nicht. Die Auftragslage ist gut, und die Banken stellen ausreichend Mittel zur Verfügung. Solaranlagen sind im Moment Wertanlagen.
In Brandenburg erzeugen mehr als 5500 Photovoltaikanlagen Strom. Wie viele davon hat Ihr Unternehmen installiert?
Kehler: Vielleicht 1000. Insgesamt haben wir 2500 Anlagen nach Kundenwünschen projektiert und aufgestellt, bundesweit und international. Der Auslandsmarkt wird immer interessanter. Kürzlich haben wir zum Beispiel im Senegal Gespräche geführt. Ich habe Brandenburgs Ministerpräsidenten auf einer Wirtschaftsreise nach Bulgarien begleitet.
Man könnte meinen, dass demnächst überall Photovoltaikanlagen installiert werden. Viele Kommunen planen entsprechende Projekte. Gibt es aus Ihrer Sicht Grenzen?
Kehler: Es gibt viele Standorte für Solaranlagen, Dächer oder Freiflächen. Halt machen sollte man meines Erachtens vor besonders geschützten Gebieten.
Quelle: Regio Business November 2009
Fotos: Daniel Gammert
(1), Uwe Tölle (1)
Industriell-gewerblich genutzte Gebäude sind sehr gut geeignet
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| Minister Rainer Speer bei einem Firmenbesuch anläßlich der Woche der Sonne Mitte 2009 |
Neben dem Wertzuwachs für die mit Photovoltaik ausgerüsteten Immobilien leistet die Nutzung der Sonnenenergie auch einen Beitrag zum Umweltschutz durch C02-Einsparung.Die Vergütung nach dem Erneuerbaren Energiegesetz (EEG) von 43,0 Cent/kWh für 20 Jahre plus dem Ertrag aus dem Einstiegsjahr licht eine schnelle Amortisation der PV-Anlage.
Zusätzlich erhalten Investoren aus dem produktionsnahen sowie aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe eine Investitionszulage von 25 Prozent für ihre neue Solarstromanlage.
„Die Anlagen sind wartungsarm und erreichen nach 25 Jahren noch garantiert 80 Prozent der Startleistung", sagte Fred Kehler. Sein Unternehmen bietet als Distributor nur zertifizierte Produkte von deutschen und asiatischen börsennotierten Modulherstellern an.
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| Besuch von Ministerpräsident Matthias Platzeck auf dem Messestand von B5 Solar bei der HannoverMesse 2009 |
Mitte März 2009 begleitete Geschäftsführer Kehler Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck auf einer Wirtschaftsreise zur Intensivierung von Geschäftskontakten nach Israel. „So tragen wir mit der weltweiten Vermarktung Brandenburger Solarstromprodukte maßgeblich zur Sicherung des brandenburgischen Wirtschaftsstandortes bei", meint der Firmenchef nicht ohne Stolz.
Quelle: Regio Business November 2009
Fotos: wodtke media
(1), Daniel Gammert
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