Wirtschaftstreffen
Neujahrsempfang der Brandenburger Wirtschafts- und Freiberufskammern in Potsdam
Die Wirtschafts- und Freiberufskammern des Landes Brandenburg luden gemeinsam zu ihrem diesjährigen Neujahrsempfang ein. Zu den geladenen Gästen gehörte auch die Geschäftsleitung der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH. In Gesprächen diskutierten die Gäste die Risiken und Chancen der Wirtschaftskrise. Dabei erläuterte GF Fred Kehler seine Sicht zur Entwicklung des Solarstrommarktes unter den Bedingungen der Krise.

Ellen und Fred Kehler beim Empfang im Potsdamer Dorint-Hotel (v.r.)
Bedrohung der brandenburgischen Wirtschaft durch die globale Wirtschftskrise
(MP) Der Empfang, an dem unter anderem auch die Vorstände der IHK und Handwerkskammer teilnahmen, fand am 21. Januar 2009 im Dorint-Hotel in Potsdam statt. Zu den Gästen gehörten neben zahlreichen Verbandsmitgliedern auch namhafte Politiker, Wirtschaftslenker und Entscheidungsträger aus dem Land Brandenburg. Die Landesregierung war durch Ministerpräsident Mathias Platzeck und Finanzminister Rainer Speer vertreten.
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| Ministerpräsident M. Platzeck zeigte sich zuversichtlich, dass die Brandenburger die schwieriger werdende Wirtschaftssituation mit Mut und Zuversicht gemeinsam bewältigen werden |
In Ihren Grußworten sprachen die Redner auch die aktuelle Situation der Wirtschaft an.
Dabei nahmen die zu erwartende Wirtschaftskrise und die möglichen Auswirkungen auf die Brandenburger Unternehmen in den Reden einen großen Umfang ein.
Auch Ministerpräsident Platzeck äußerte sich in seiner Rede ausführlich zu diesem Thema.
Mit großem Interesse wurde auch diskutiert, welche Wirtschaftsbranchen besonders und welche kaum oder gar nicht von der erwarteten Krise betroffen sein werden. In diesem Zusammenhang waren Fred Kehler und seine Frau Ellen als langjährige Kenner des globalen Photovoltaik-Marktes stets gefragte Gesprächspartner. Gern gaben sie ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu diesem nach wie vor boomenden Markt an Interessierte weiter.
Geschäftsführung von B5 Solar sieht Wirtschaftssituation 2009 für sich gelassen
In Gesprächen mit dem GF der ZAB GmbH, dem Haupt-GF der IHK Potsdam und dem Brandenburger Finanzminister erklärte Fred Kehler, dass er mit dem Geschäftsverlauf 2008 in seinem Unternehmen sehr zu frieden ist. So erwartet er auch für die nächsten Monate keine gravierenden negativen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf sein Geschäftsfeld.
„Denn: Die Errichtung von Solarstromanlagen war in Deutschland kaufmännisch noch nie so interessant wie gegenwärtig. Durch Preisnachlässe und technologische Weiterentwicklungen haben Solarmodule jetzt ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Hinzu kommt die gesetzlich garantierte Abnahmeverpflichtung und –vergütung des erzeugten Solarstromes für 20 Jahre. Das ist eine gute und sichere, sogar sehr sichere Rendite. Und wer sich jetzt schnell entschließt, hat sogar noch fast 21 Jahre Stromvergütung“, so Fred Kehler
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| GF Kehler erwartet für 2009 auch eine Verschärfung des Wettbewerbes in der Solarstrom- Branche. Doch sein Unternehmen sieht er solide aufgestellt und rechnet deshalb auch mit einem guten Geschäftsjahr. |
Weiter führte er aus:“ Diese sichere und gewinnbringende Investition in neueste Solartechnologie, die große und ungebremste Bereitschaft der Banken zur Bereitstellung von Kreditmitteln sowie das gewachsene Umweltbewusstsein garantieren in Deutschland ein solides Wachstum der Solarbranche auch im Jahre 2009“.
Für die Vermarktung deutscher Solarprodukte ins Ausland sieht er ebenfalls beste Absatzchancen und erläutert:„Made in Germany ist bei den Solarkunden in weiten Teilen der Welt sehr gefragt. Das wissen wir und haben bereits darauf reagiert. So haben wir in unserem Unternehmen eine Abteilung zur gezielten Auslandsvermarktung aufgebaut. Außerdem konnten wir in den zurückliegenden Monaten mit deutschen, besonders mit Brandenburger PV-Produzenten, umfassende Lieferverträge abschließen. Damit sind wir für das stetig wachsende Auslandsgeschäft gut aufgestellt.“
Die Wirtschaftskriese auch als Chanche sehen
„So bedeutet, wenn es sich inzwischen auch etwas abgegriffen anhört, jede Krise auch wieder eine Chance“, meint Ellen Kehler, „natürlich gilt das nicht automatisch. Man muss schon selbst etwas zur Krisenbewältigung tun. Doch man sieht auch an unserem Geschäftsfeld, nicht jeder Bereich ist automatisch von der Krise betroffen und wir Wirtschaftsleute sind auch nicht total hilflos der Krise ausgeliefert. Vor allem sollten wir, wie Ministerpräsident Matthias Platzeck in seiner Rede sagte, die Probleme mit Mut und Zuversicht gemeinsam angehen.“
Stand: 23.01.2009




