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Geschäftsreise nach Israel

Unternehmer begleiten Regierungschef

Brandenburgische Ministerpräsident Matthias PlatzeckPOTSDAM  Wenn Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) heute in Israel eintrifft, haben einige Firmenchefs der ihn begleitenden Wirtschaftsdelegation schon etliche Termine in dem Land hinter sich. Sie sind bereits am vergangenen Montag in den Nahen Osten gereist........

So ist der Chef der Havelland-Wind GmbH in Nauen (Havelland), Fred Kehler, schon seit zwei Tagen in Sachen Sonne in dem Mittelmeerland unterwegs. Der Großhändler für Solarstrom-Anlagen auf Gebäude-Dächern baut hier auf neue Geschäfte. „Israel bietet zwar beste Voraussetzungen für den Sonnenstrom, hat aber bisher kaum Anlagen für dessen Erzeugung", so Kehler. Das Havelländer Unternehmen handelt nicht nur mit Produkten aus Europa, sondern auch aus Übersee und Asien.
 
Insgesamt wird Platzeck noch bis Freitag Vertreter von zehn märkischen Firmen begleiten. Organisiert wurde die Tour mit dem Ministerpräsidenten von der Zukunftsagentur Brandenburg………….
Quelle: MAZ vom 05.03.2008  gd
Redaktionell bearbeitet von wodtke-media
 

Ministerpräsident M.Platzeck (2.v.r.) und weitere Offizielle

Fred Kehler (2.v.l.) im Kreise von Brandenburger Unternehmern/innen

 ... Mitglieder der Unternehmer- Delegation und Offizielle beim gemeinsamen Abendessen


Platzeck: „Man muss gar nicht tief buddeln - nur genau hingucken."

Gespräch über Ausbau der Kooperation von Unternehmen aus Brandenburg und Israel
Von Klaus Rost
Jerusalem/Tel Aviv Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ist gestern am zweiten Tag seines Israel-Besuches in Tel Aviv mit der israelischen Außenministerin Tzipi Livni zu einem Gespräch zusammengetroffen.......
………..Im Anschluss besuchte der Regierungschef das Unternehmen Netafim im Kibbuz Hatzerim bei Beer Sheva. Begleitet wurde er dabei von Wirtschaftsstaatssekretär Wolfgang Krüger und von Hinrich Soehlke von der Zukunftsagentur Brandenburg.

……... Wie schon am Vortag ließ sich der Ministerpräsident über Möglichkeiten der wirtschaftlichen Kooperation mit märkischen Partnern unterrichten.
Dass dies keine unverbindlichen Absichtsbekundungen sind, zeigte sich schon am Mittwoch, dem ersten Besuchstag. Da traf sich Platzeck am Abend in Tel Aviv mit einer elfköpfigen Unternehmerdelegation aus Brandenburg, die schon seit Wochenbeginn Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit israelischen Firmen geprüft und erörtert hatte.

Bei einem gemeinsamen Abendessen beurteilten die märkischen Unternehmer die Aussichten ausgesprochen positiv. Ministerpräsident Platzeck war erfreut, aber vom Ergebnis nicht überrascht. Die Einsicht in die historische Verantwortung sei zwar unverzichtbar, gleichzeitig müsse aber Zukunft geschaffen werden. „Hier in Israel liegt vieles über der Erde", sagte der Regierungschef. „Man muss gar nicht tief buddeln - nur genau hingucken." Der Israel-Besuch geht heute zu Ende.
Quelle: MAZ vom 07.03.2008
Fotos: von Senger
Redaktionell bearbeitet von wodtke-media

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