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Wirtschaftstreffen

IRENA- Gründung, für mehr weltweite Nutzung der Photovoltaik

B5 Solar trifft Vertreter der internationalen Energiewirtschaft und Politik
Am 26. Januar 2009 wurde im alten Plenarsaal des ehemaligen Bundestages in Bonn die IRENA gegründet. IRENA steht für Internationale Agentur für Erneuerbare Energien. Damit ist die IRENA im gewissen Sinne das internationale Äquivalent zur dena, der Deutschen Energie-Agentur GmbH
Neben Spanien, Dänemark und Deutschland, den Protagonisten der Initiative, unterzeichneten rund 50 Länder am 26. Januar 2009 den Gründungsvertrag.

B5 Solar, Solarstrom für Afrika

Globale Energie- und Umweltprobleme gemeinsam lösen
(MP) In einer Mitteilung der IRENA heißt es, dass sich die globalen Herausforderungen der heutigen Zeit nicht im Alleingang lösen lassen. So können Energiesicherheit, Umweltverträglichkeit und Armutsbekämpfung nur auf internationaler Ebene bewältigt werden. Dabei spielen Erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle. Nur durch deren zunehmenden Einsatz lassen sich Klimawandel und die rasante Verknappung konventioneller Ressourcen erfolgreich begegnen.

B5 Solar, IRENA-Gründung

•  Probleme gemeinsam lösen »

•  Die Situation in Afrika »

•  PV gegen Hunger + für Naturschutz »

 
Wichtige Ziele der IRENA sind deshalb: Die Erneuerbaren Energien durch verbesserte Regulation, besseren und umfassenderen Technologietransfer und  verbesserte Finanzierung weltweit zu fördern. Weiterhin soll auch die Forschung für noch bessere Lösungen und die Vermittlung des Wissens um diese  Energien in die Förderung einbezogen werden.

Die Situation auf dem afrikanischen Kontinent
Zu den zahlreichen Gästen der Gründungsversammlung gehörte auch Dipl.- Wirtsch. - Ing. Michael

B5 Solar, Minister S.Gabriel

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel war gefragter Gesprächsteilnehmer auf der Gründungsveranstaltung.

B5 Solar, IRENA Gründung in Bonn

 Gründungsveranstaltung: Blick in den alten Plenarsaal.

Pardon, Director International Sales, von der B5 Solar by Havelland -Wind GmbH.  Er traf sich am Rande der Veranstaltung mit verschiedenen Gästen und Gründungsmitgliedern. Zu den Gesprächspartnern gehörte auch der Energieminister eines großen afrikanischen Staates. Mit diesem hatte Pardon ein informatives Gespräch, in dem sich beide über die besondere Situation auf dem afrikanischen Kontinent austauschten.
 
So erklärte der afrikanische Staatsmann, dass der Aufbau einer zentralen Netzinfrastruktur zur Versorgung der Menschen mit Elektroenergie in weiten Teilen Afrikas oftmals viel zu teuer wäre. Ebenso führt die wenig effiziente und oft nicht nachhaltige Nutzung von Biomasse immer wieder zu Gesundheitsproblemen und irreversiblen Umweltschäden. Deshalb will sein Land in der Zukunft auch verstärkt auf die Nutzung der Sonnenenergie zur dezentralen Energieversorgung setzen.“ 
 
Weiterhin führt er aus: “Man gehe davon aus, dass weltweit mehr als 1,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Elektrizität  haben und über 2,5 Milliarden sich auf Feuerholz und Dung als Energiequelle stützen müssen. Diese Situation ist nicht nur ökologisch sehr bedenklich, sondern verhindert nahezu jegliche wirtschaftliche Entwicklung und damit die effektive Bekämpfung des Hungers in weiten Teilen der Welt. Deshalb kann ich die Ziele der IRENA, die  für die Abhilfe dieser Probleme sorgen will, nur nach allen Kräften unterstützen.“

Solares Know how für die Bekämpfung des Hungers und Schutz der Umwelt
Michael Pardon sieht nach dem Gespräch einige Ansatzpunkte, wie man zu einer fruchtbringenden Zusammenarbeit zwischen den Regenerativ- Spezialisten und den Menschen in Afrika kommen könnte.

B5 Solar, IRENA Gründung in Bonn

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel mit Repräsentanten.

B5 Solar, IRENA- Gründung in Bonn

Neben Teilnehmern aus Europa und Übersee nahmen auch zahlreiche afrikanische Delegierte an der Veranstaltung teil.

 
 „An der Idee der intensiveren Zusammenarbeit gefällt mir besonders gut, dass man technologisch hochwertiges Know how nach Afrika liefern kann, das den Menschen dort sofort Nutzen bringt“, so Pardon,“ außerdem verbleibt ein beträchtlicher Teil der Wertschöpfung in den afrikanischen Ländern. Das ist möglich, weil ortsansässige Unternehmen die Anlagen zur Regenerativenergie- Gewinnung mit anfänglicher Unterstützung selbst errichteten und warten können“.
 
Weiter erklärt er: „Die Sonne ist auch in den entferntesten Winkeln  des Afrikanischen Kontinentes anzapfbar. Wir liefern mit unserem technologischen Fortschritt den Menschen vor Ort die Basis zum Aufbau einer eigenen dezentralen Infrastruktur. Damit stellen wir Hilfe zur Selbsthilfe für die Menschen in den Entwicklungsländern bereit. Hilfe, auf die sich dort eine weitere,  eigenständige Wertschöpfungskette aufbauen lässt “.
 
„Wenn die IRENA in der Zukunft diese Bemühungen auf vielfältige Art und Weise unterstützen wird, dann könnte damit eine neue Ära für die Regenerativenergie- Nutzung in den Entwicklungs- und Schwellenländern anbrechen. Eine Entwicklung, die im besonderen Vorteile für die Menschen in den jeweiligen Gebieten bringen wird. Dafür lohnt es sich, diesen Prozess mit aller Kraft voranzutreiben“: so die Aussage von Michael Pardon.  
Stand 29.01.2009 Fotos: Archiv, IRENA/ ARD

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