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Chinesische Photovoltaikbranche nicht mehr zu stoppen

China ist zum mächtigsten nationalen Anbieter für Solarenergie für Deutschland aufgestiegen. Kontinuierlich baut die chinesische Solarbranche ihre Fertigungskapazitäten aus. In der nächsten Zeit wird deshalb der weltweit wachsende Solarstrommarkt noch stärker von chinesischen Produkten bestimmt werden. Da sind die Kontaktpflege und die Knüpfung neuer Kontakte mit chinesischen Herstellern und Lieferanten sehr wichtig.

PV-Modul

China, immer eine Reise wert
(MP) Ellen und Fred Kehler besuchten Mitte Juli 2008 einige wichtige Hersteller der Photovoltaikbranche entlang der chinesischen Südostküste. Während Fred Kehler schon einige Male zur Wahrnehmung von Geschäftskontakten in China weilte, war es für Ehefrau Ellen der erste

Ellen und Fred Kehler im Transrapid

Fred Kehler mit chinesischen Partnern
Pv-Musterbau in China
Fred Kehler in der Konferenzpause

Fred Kehler bei der Qualitätsprüfung

Ellen und Fred kehler bei QS-Solar
Ellen und Fred Kehler bei Solarfun
Musteranlage bei QS-Solar
Ellen und Fred Kehler vor Massagetempel
Aufenthalt im Land der Mitte. „Ein überwältigendes Land, besonders die 18 Millionen Metropole Shanghai mit ihrer atemberaubenden Stadtkulisse. Aber auch außerhalb der Metropole ist der wirtschaftliche Aufschwung der Region unverkennbar“, so Ellen Kehler.

Der Großraum Shanghai hat sich zur wichtigsten chinesischen Metropole der Photovoltaikindustrie entwickelt. Im Umkreis von etwa 400 Kilometern haben sich viele führende Unternehmen der Branche angesiedelt. Ständig kommen weitere Anbieter dazu, und die bereits bestehenden Solarstromunternehmen expandieren. Damit entwickelt sich die Solarstromindustrie im Gebiet um Shanghai zur „golden industry“.

Nach Schätzungen chinesischer Insider sind etwa 1000 Firmen in der Solarbranche und der Zulieferindustrie in China tätig. Ein Ende des Booms wird nicht erwartet. Angetrieben wird dieser durch die Aussicht auf schnelle Gewinne, aber auch durch Fördergelder der chinesischen Zentralregierung. Weiterhin sorgen finanzielle und organisatorische Unterstützungen einiger ehrgeiziger Kommunen und Provinzregierungen für die weitere Ansiedlung von Regenerativunternehmen in riesigen Gewerbegebieten.

Qualität, Quantität und Zuverlässigkeit
Unter den rund 1000 PV- Unternehmen findet man neben den weltweit größten und erfolgreichsten der Branche aber auch Kleinproduzenten und Einsteiger mit eher geringerem Qualitätsanspruch und niedriger Zuverlässigkeit.
Genau hier setzt Solargroßhändler Kehler mit seinen Bemühungen an. „Von uns werden nur zertifizierte Hochleistungsmodule der großen und börsenorientierten chinesischen PV-Hersteller importiert“, so Fred Kehler.

Hier kommt die Ankündigung des TÜV Rheinland gerade recht.In einer Mitteilung von Ende Mai 2008 kündigt der TÜV Rheinland den Aufbau einer Prüfstrecke für Photovoltaik -Modulen in China an. Der TÜV Rheinland spricht von einem großen Wachstumsmarkt für Photovoltaik in Asien. Dabei sieht er China als Branchenschwerpunkt, wo immer mehr Hersteller für den Weltmarkt produzieren.

Die erfolgreiche Zertifizierung der Solarmodule durch den TÜV Rheinland gilt heute weltweit als Qualitätssiegel von hoher Güte und als Voraussetzung für die problemlose Vermarktung in Europa und Übersee.
So importiert auch die Havelland-Wind GmbH aus China nur Module, die nach IEC 61215 und Schutzklasse II  produziert und durch den TÜV Rheinland zertifiziert werden.

Persönliche Kontakte, Schlüssel zum Erfolg
Die Firmenleitung der Havelland-Wind GmbH nutzt die persönlichen Besuche bei den chinesischen PV-Herstellern auch für eine individuelle Begutachtung der Qualität der Produkt sowie der intensiven Inaugenscheinnahme  der  Herstellungsverfahren.
Neben der individuellen Qualitätskontrolle gelten die Treffen aber vor allem der in China sehr wichtigen persönlichen Kontaktpflege und auch als Maßnahme zur Vertrauensbildung.

„Hierzu wurde durch die Geschäftsleitung der Havelland-Wind GmbH in der Vergangenheit ein langer aber notwendiger Weg beschritten. Heute kann sich das Ergebnis der Bemühungen sehen lassen“, resümiert Fred Kehler.  So traf er bei seinem letzten Besuch die COO bzw. Präsidenten von Solarfun, Sunlink, QS-Solar, Kyocera Asia sowie den Top-Händlern of China für Trina-Solar, Suntech Power, Shunda, Chaori u.a. „Das waren sehr interessante Gespräche“, so Fred Kehler, „und für die weitere stabile Entwicklung der Havelland-Wind GmbH sehr wichtige Treffen“.

„Gegenseitiges Vertrauen ist in der chinesischen Wirtschaftswelt ein besonders hohes Gut. Mit gegenseitigem Vertrauen lassen sich in China die besten Geschäfte auf Gegenseitigkeit und damit für eine lange und erfolgreiche Geschäftsbeziehung entwickeln“, resümiert Fred Kehler über seine mehrjährigen Erfahrungen mit chinesischen Geschäftspartnern.
Stand: 24.07.2008

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