Der Aufbau einer Photovoltaikanlage
Aufbau einer Photovoltaikanlage bei 100% Netz-Einspeisung
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1) Photovoltaikmodule |
Wie kommt der Strom ins Netz?
Durch den photovoltaischen Effekt, der durch Sonnenstrahlen in den Photovoltaikmodulen (1) in Gang gesetzt wird, entsteht ein Stromfluss, der wiederum in den Wechselrichter (2) gelangt. Der Wechselrichter (2) wandelt nun den Gleichstrom, der aus den Photovoltaikmodulen kommt in haushaltsüblichen Wechselstrom um. Wechselstrom ist der Strom, mit dem wir alle technischen Geräte im Haushalt betreiben. Der Wechselrichter (2) leitet nun den Strom über den Einspeisezähler (3) in das öffentliche Stromnetz ein. Der Einspeisezähler (3) übernimmt dabei die Aufgabe der Strommengenzählung. Über den Einspeisezähler können Sie daher erkennen, wie viel kWh Ihre Photovotlaikanlage hergestellt hat. Je kWh erhalten Sie vom Staat eine feste Einspeisevergütung für 20 Jahre.
Den Strom den Sie benötigen, beziehen Sie ganz gewohnt über Ihren Hausanschluss. Die Anzahl der genutzten kWh läuft auch wie gewohnt über Ihren Bezugszähler (4).
Aufbau einer Photovoltaikanlage bei individuellem Eigenverbrauch und Netz-Einspeisung
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1) Photovoltaikmodule |
Wie funktioniert der Eigenverbrauch?
Wie auch bei der Volleinspeisung wird durch den photovoltaischen Effekt, der durch Sonnenstrahlen in den Photovoltaikmodulen (1) in Gang gesetzt wird, ein Stromfluss aktiviert, der wiederum in den Wechselrichter (2) gelangt. Der Wechselrichter (2) wandelt nun den Gleichstrom, der aus den Photovoltaikmodulen kommt in haushaltsüblichen Wechselstrom um.
Wechselstrom ist der Strom, mit dem wir alle technischen Geräte im Haushalt betreiben. Der Wechselrichter (2) leitet nun den Strom über den Einspeisezähler (3) zum Zweirichtungszähler (4).
Der Zweirichtungszähler (4) ersetzt in diesem Fall den gewohnten Bezugszähler, um den Anteil des Eigenverbrauchs feststellen zu können. Dieser Zähler hat zwei Zählwerke, das eine zeigt die ins öffentliche Netz eingespeiste, das andere die aus dem Netz bezogene Energiemenge an. Zur Berechnung des Eigenverbrauchs wird von der am Einspeisezähler (3) gemessenen Gesamtenergie, die angezeigte Einspeisemenge des Zweirichtungszählers (4) abgezogen. Die Differenz beider Energiemengen ist der Eigenverbrauch. Diese Energie haben Sie dann über den Verbraucher (5) genutzt.
Je kWh erhalten Sie vom Staat eine feste Einspeisevergütung für 20 Jahre, die für den Anteil des Eigenverbrauchs je kWh höher ausfällt. Den Strom, den Sie zudem benötigen, beziehen Sie ganz gewohnt über Ihren Hausanschluss. Die Anzahl der genutzten kWh läuft dann über den Zweirichtungszähler(4).
Aufbau einer Photovoltaikanlage bei individuellem Eigenverbrauch mit Akkubank und
Netz-Einspeisung
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1) Photovoltaikmodule |
Wie funktioniert der Eigenverbrauch mit Akkubank?
Wie auch bei der Volleinspeisung oder beim Eigenverbrauch, produzieren die Photovoltaikmodule (1) einen Gleichstrom, der über den Wechselrichter (2) läuft und in Wechselstrom umgewandelt wird. Von dem Wechselrichter geht es weiter zum Inselwechselrichter/ Inselmanager und zum Laderegler (5).
Diese sorgen nun dafür, dass der Strom entweder direkt über die Verbraucher (4) verwendet werden oder in den dafür vorhergesehenen Batterieschränken (3) gespeichert werden kann. Sollten die Batteriebänke voll geladen sein und sollte auch kein Verbraucher Strom benötigen, dann speisen Sie den Strom gewinnbringend in das öffentliche Stromnetz ein.
Sollte die Sonne einmal nicht scheinen sei dies durch Wolken oder aber auch in der Nacht, so springen die durch den Solarstrom geladenen Akkus ein. Sollte die Kapazität der Akkus (3) erschöpft sein, beziehen Sie wie gewohnt den Strom aus dem öffentlichen Stromnetz (7).
Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass Sie sogar für jede verbrauchte kWh einen festen Betrag vom Staat bekommen. So sparen Sie auf der einen Seite nicht nur Stromkosten, sondern bekommen diesen sogar noch bezahlt! Dies macht dann auch die anfänglichen Mehrkosten durch die Akkubänke rentabel.
Diese Variante des Eigenverbrauchs kann ebenso durch einen Zweirichtungszähler ergänzt werden, um so den Anteil des Eigenverbrauchs deutlich zu steigern.
Ebenso ist diese Variante als eigenständige (autarke) Energieproduktion denkbar, bei der Sie nicht einmal einen örtlichen Stromanschluss benötigen.
Rechenbeispiel bei Volleinspeisung und Eigenverbrauch
Rechenbeispiel einer 11 kWp Photovoltaikanlage mit 900 kWp je kWh. (Im Jahr 2011)
| ohne Eigenverbrauch | mit Eigenverbrauch (< 30%) | mit Eigenverbrauch (> 30%) | |
| Volleinspeisung: | 9.900 kWh | 7.900 kWh | 5.900 kWh |
| Höhe Eigenverbrauch: | --- | 2.000 kWh | 4.000 kWh |
| Vergütung der Einspeisung: | 2.845, 26 € | 2.270,46 € | 1695,66 € |
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ersparte Stromkosten (bei 21 Cent je kWh) je Jahr: |
--- | 420,00 € | 840,00 € |
| Ertrag durch Eigenverbrauch: | --- | 247,20 € | 669,60 € |
| Gesamtertrag je Jahr: | 2.845,26 € | 2.937,66 € | 3.205,26 € |
| Mehrertrag je Jahr: | --- | 92,40 € | 360,00 € |
| Mehrertrag nach 20 Jahren: | --- | 1.848,00 € | 7.200,00 € |



