1. Solarstammtisch im Havelland
Nur etwa 3,5 Prozent der solartauglichen Dächer im Havelland sind mit einer Solarstromanlage versehen. In Bayern sind das nach statistischen Erhebungen bereits neun Prozent. Damit unsere Region möglichst schnell ähnlich gute Werte erreicht, hat sich jetzt eine neue Initiative im Havelland auf die Fahnen geschrieben
Das Pflänzchen wird zur Pflanze
Solarstammtisch in Wustermark erfolgreich gestartet
Wustermark (weh/seb). Im Vordergrund des
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| Die Gastgeber, Fred Kehler und Hans-Jürgen Wodtke, hießen unter anderem Wustermarks Bürgermeister Bernd Drees (v.li.n.re.) willkommen. |
Als Vertreter des Wirtschaftsministeriums nahm Mario Kalaptschiew am Stammtisch teil. "Wir müssen etwas für die Umwelt tun, Energie sicherstellen, Systeme finden, Energie sparen", so Kalaptschiew. Die ersten Schritte in die richtige Richtung seien getan. Die Landesregierung bringe sich ein, doch brauche es noch Zeit, bevor "aus dem Pflänzchen eine Pflanze werde." Auch Wustermarks Bürgermeister Bernd Drees besuchte die Veranstaltung. Er bot an, für künftige Stammtische und Veranstaltungen zum Thema Solarenergie eine Aula mit Platz für bis zu 200 Personen zur Verfügung zu stellen. Hans-Jürgen Wodtke machte während der Gespräche auf das Ende des Malwettbewerbs der Kitas im Rahmen der "Woche der Sonne" aufmerksam. In Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Wochenblatt waren alle Kinder eingeladen, anhand von Bildern zu zeigen, wie sie die Sonne am liebsten erleben. Eine prominente Jury ermittelte am gestrigen Samstag die Sieger. Ein ausführlicher Bericht über die schönsten Sonnenbilder folgt in der kommenden Ausgabe des Brandenburger Wochenblatt. Zum Ende des ersten Havelländischen Solarstammtischs waren sich die Teilnehmer einig, dass noch viele weitere derartige Zusammentreffen folgen sollten.
Quelle: Brawo, 25. Mai 2008; Foto: Wehner



